"Ich wünsche dir Zeit
um dich zurückzuziehen
und zur Ruhe zu kommen.
(Tina Willms)
Liebe Gemeindeglieder, liebe Leser*innen!
Halbzeit – mit dem Monat Juni ist das Jahr 2026 in der Mitte angekommen. Wo bleibt die Zeit, fragen wir uns so oft – und in den letzten Tagen und Wochen: Wo bleibt der Sommer oder wenigstens die Milde des Frühlings? Es ist kalt gewesen in den letzten Wochen und Monaten. Nun soll es besser werden.
„Sommer ist, wenn die Seele lächelt.“ Ein schöner Gedanke, der ganz unabhängig vom Wetter und den Temperaturen ist. Eine lächelnde Seele ist frei von Kummer und Sorgen. Da ist nichts Quälendes, nichts Belastendes. Da wünsche ich mir einen langen Sommer und einen milden Winter.
„Meine Seele ist unruhig, bis sie Ruhe findet in dir, Herr, mein Gott“ – so ähnlich formuliert es der Beter aus Psalm 62,1.
Getrieben im Alltag von Terminen und Verpflichtungen, unzufrieden mit mir und mit anderen, fällt es schwer, abzuschalten, zur Ruhe zu kommen.
Bei Gott ist Raum. Da darf ich schwach sein, ratlos, ängstlich oder einfach nur erschöpft. Er verspricht uns eine Ruhe, die nicht einfach nur bedeutet, nichts zu tun, sondern eine tiefe Geborgenheit, bedingungslose Liebe und Frieden für die Seele.
Wie ein wärmender Mantel, der uns in den Stürmen des Lebens schützt.
Einen schönen Sommer wünscht Ihnen/Euch,
Nina Ziegler-Oltmanns
Die war die Andacht aus dem Gemeindebrief Nr. 6 - Juni/Juli 2026 für die Evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Campen, Hamswehrum, Upleward, Canum, Freepsum und Woltzeten.
Das Titelbild zeigt den Bezirk Freepsum (N. Küpper).

